Die Versicherungskarte in der KFZ Versicherung

Fährt man in den Urlaub, dann muss man im Urlaubsland, wenn man das Auto als Transportmittel wählt, nicht auch noch eine separate KFZ Versicherung abschließen. Dies gilt zumindest für das europäische Ausland, wo es dem deutschen Autofahrer natürlich auch gestattet ist mit seinem Fahrzeug selbst zu fahren. Was man allerdings „mit an Bord“ haben sollte und immer griffbereit, weil dies auch im Ausland kontrolliert wird, ist die „Internationale Versicherungskarte für den Kraftverkehr“, besser bekannt unter der Bezeichnung „Grüne Karte“. Diese bescheinigt bei Auslandsreisen mit dem Kraftfahrzeug einen vorhandenen Versicherungsschutz in der Haftpflichtversicherung, und zwar auch nach den Bestimmungen des jeweiligen Gastlandes. Die Bezeichnung „Grüne Karte“ im Zusammenhang mit dem Begriff Versicherungskarte ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen und garantiert dem deutschen Autofahrer also auch rechtlich gesehen im Ausland das Befahren von Straßen mit dem eigenen Fahrzeug.

VersicherungskarteDie Versicherungskarte enthält wichtige Daten über das Fahrzeug selbst, den Halter und dessen KFZ Versicherung. Die Grundlage für dieses „Grüne-Karte-System“ wurde aber nicht erst mit dem Aufkommen des Binnenmarkts und der offenen Grenzen in der EU beschlossen, sondern war Teil des Londoner Abkommens aus 1949. Diesem gehören aber nicht nur alle europäischen Länder an, mit Ausnahme von Albanien, den europäischen Staaten der ehemaligen UdSSR, sondern auch eine Reihe von Mittelmeer-Anrainerstaaten bzw. Staaten im Nahen Osten.

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